Gelbe Currysauce selber machen

Rezept: Thailändisches Hühnchen mit Gelber Currysauce

Die gelbe Currysauce ist ein echter Klassiker der thailändischen Küche. Sie wird zu vielen Gerichten gereicht, da sie sich geschmacklich wunderbar kombinieren lässt. Die schmackhafte Gelbe Currysauce passt besonders gut zu Reis und Geflügel. Für ein leckeres, reichhaltiges thailändisches Curry kann man unendlich viele unterschiedliche Gemüsesorten verwenden. Auch die Einlagen aus Fleisch können variieren. Das folgende, original aus Thailand stammende Rezept bietet Ihnen eine tolle und würzige Hauptspeise. Nach Belieben können Sie ohne Probleme weitere Zutaten hinzufügen oder einzelne nicht verwenden. Auch die Gewürze können nach dem individuellen Geschmack dosiert und verwendet werden. Das Rezept ergibt eine Hauptspeise für insgesamt vier Personen.

Die Zutaten für leckeres, thailändisches Hühnchen mit Gelber Currysauce:

  • 1 EL Currypaste, gelb
  • 500 ml Kokosnussmilch, ungesüßt
  • 2 EL Fischsoße oder Sojasoße
  • 1 TL Zucker
  • 1 Spritzer Limetten- oder Zitronensaft
  • 5 Stängel Lemongrass
  • Salz nach belieben
  • Ingwer und etwa 4 Blätter der Bergamotte
  • 1 Tasse heißes Wasser
  • Zimt und Koriander nach Belieben
  • 2 Paprikaschoten, in Streifen geschnitten
  • 2 Karotten, in feinen Streifen
  • 150g TK Erbsen
  • 300g Hähnchenbrustfilet, in Streifen oder Würfeln
  • Dazu 300g Basmati Reis

So wird das klassische Curry zubereitet:

Bevor das Gemüse und das Fleisch zubereitet werden, sollte man sich dem Reis widmen. Dieser sollte in ausreichend Salzwasser bissfest gekocht werden. Die Kochzeit variiert von Reissorte zu Reissorte und sollte auf der Packung angegeben sein. Gegebenenfalls lohnt es sich, ab und an einmal zu probieren, ob die Körner schon gar sind. Sobald der Reis fertig ist, kann das Wasser abgegossen werden. Der Reis kann dann problemlos im Topf warm gehalten werden, während die gelbe Currysauce entsteht.

Nun kann man mit dem Hähnchenfleisch weiter machen. Dieses sollte mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Streifen oder Würfel geschnitten werden. Die Größe sollte so gewählt werden, dass die Stücke mundgerecht sind und gut verzehrt werden können. Nun in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Die fertigen Fleischstücke beiseite stellen.

Nun ist das Gemüse an der Reihe. Dieses wird im nächsten Schritt verarbeitet. Zuerst die Paprikaschoten in Streifen schneiden. Dann mithilfe eines Sparschälers die Karotten erst sorgfältig schälen, dann gleichmäßige Streifen abschälen. Weiter geht es mit dem Lemongrass. Dieses kann übrigens in jedem Asiashop gekauft werden. Mittlerweile findet man es aber auch schon in der Asia-Abteilung vieler großer Supermärkte. Zuerst muss die äußere Schicht des gut duftenden Lemongrass entfernt werden. Nun kann der Stängel in etwa drei Zentimeter lange Stücke geschnitten werden. Der Ingwer muss ebenfalls geschält werden und kann dann in Scheiben geschnitten werden.

Nun ist es so weit! Die einzelnen Zutaten können jetzt nach und nach zu einem wunderbaren gelben Curry zusammenwachsen. Dafür wird zunächst ein Wok oder ein großer Kochtopf benötigt. In diesem muss nun die Kokosmilch erhitzt werden. In diese wird zuerst die Gelbe Currypaste eingerührt. Beim Kauf dieser Paste sollten sie darauf achten, dass sie die Thailändische Currypaste greifen und nicht aus Versehen die Indische Variante, die häufig im selben Regal zu finden ist. Diese hat einen anderen, nicht so gut zum Curry passenden Geschmack. Die Gelbe Paste aus Thailand dagegen ist schön scharf und perfekt zu Reis und Geflügel. Auch der Zucker kann untergerührt werden. Alles gemeinsam kurz aufkochen lassen.

Dann kommen weitere Zutaten hinzu. Das Wasser, die Fisch- oder Sojasoße, das Lemongrass, die Scheiben vom Ingwer und die Blätter der Bergamotte kommen in die Kokosmilch hinein. Nun sollte alles noch einmal gut aufkochen, damit sich die verschiedenen Geschmäcker gut entfalten können. Es wird Zeit, das Gericht zu salzen! Nach Belieben abschmecken. Dann kann auch das vorher vorbereitete Gemüse, also die Paprika, die Erbsen und die Karotten in den Kochtopf wandern. Gemeinsam mit dem Hähnchenfleisch sollte es jetzt in das Curry gegeben werden und noch für einen Zeitraum von etwa fünf bis zehn Minuten köcheln. Dass das Gericht fertig ist, erkennt man daran, dass das Gemüse gar geworden ist.

Wichtig ist es, darauf zu achten, dass die Paprika und die Streifen der Karotte zwar weich, aber noch bissfest sind, damit das Curry nicht zu matschig wird. Zum Schluss noch einmal alles mit Zimt, Koriander und dem Zitronensaft abschmecken. Jetzt kann auch schon serviert werden. Entweder den Reis auf tiefen Tellern verteilen und die Currysauce mit dem Fleisch darüber geben, oder aber es ganz typisch thailändisch machen. Dafür den Reis auf einem flachen Teller servieren und das Curry dazu in einer Schale reichen. Fertig ist ein leckeres Gericht, dass für Thailändischen Flair in der Küche sorgt und Ihnen die Urlaubsstimmung in die eigenen vier Wände holt. Guten Appetit!

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